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Fragen und Antworten für Implantologie

Fragen und Antworten für Implantologie

Wie hoch sind die Erfolgsaussichten einer Implantatbehandlung und wann kann der Körper ein Implantat abstoßen?   

Im Grunde genommen liegt die Erfolgsquote bei etwa 96-98%. Leider ist bei Patienten, bei denen sich kein Behandlungserfog eingestellt hat, der Misserfolg 100%ig. Sie müssen allerdings wissen, dass das nicht an einer Abstoßreaktion des Körpers liegt. Das Ausheilen des Zahnfleisches, das aus Epithelgewebe besteht, erfolgt schneller als das des Knochens, der ein Bindegewebe darstellt. Dabei könnte es passieren, dass bei der Einheilung die Zahnfleischzellen das Implantat „auspolstern“, d. h., es bildet sich eine kalzifizierte Trennschicht, die das Verwachsen des Implantats mit dem Knochen verhindern kann. Das ist der biologische Mechanismus einer nicht gelungenen Osseointegration, die bei 2-4% der Patienten vorkommt. In diesem Falle ist es korrekt , das Implantat kostenlos zu reimplantieren.

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Wie pflege ich mein Implantat?   

Reinigung zu Hause mit Zahnbürste und Zahnseide, gründliche Spülung mit Mundwasser und regelmäßige Besuche bei Ihrem Zahnarzt sind wichtige Voraussetzungen für einen langfristigen Erfolg der Implantatbehandlung.

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Ist der erste misslungene Implantationsversuch ein Grund dafür, dass wir auf weitere Implantationen verzichten?   

  Es gibt leider in der Implantologie trotz der fortgeschrittenen Implantationstechnik auch eine gewisse Misserfolgsrate. Wenn alle Anforderungen an eine Implantatbehandlung eingehalten werden, liegt die Misserfolgsquote bei 4-5%. Die kostenlose Reimplantation ist dann eine Frage der Politik der Klinik. Das hohe technologische Niveau der modernen Implantologie ist eine Garantie für einen fast 100%igen Erfolg der Implantattherapie. Ein einmaliger Misserfolg darf kein Grund dafür sein, auf die Behandlung zu verzichten, da kein anderes Verfahren ähnliche Vorteile wie die Implantattherapie aufweist.

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Welches ist die häufigste Ursache für die Extraktion devitaler (toter) Zähne nach einer Fraktur und wie sieht die anschließende Behandlung aus?   

Die vertikale Fraktur der Zahnkrone ist eine der häufigsten Ursachen für die Extraktion toter Zähne. Deshalb ist es zu empfehlen, dass alle nervtoten Zähne mit großen Füllungen vorbeugend überkront werden, damit es nicht zum Zahnverlust kommt. Andernfalls ist das Schließen von Zahnlücken durch Implantate die geeignetste Methode, denn:

  • das Knochenvolumen bleibt erhalten
  • die benachbarten Zähne werden nicht beschliffen.
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Kann ich nach dem Einsetzen der Implantate gleich zur Arbeit zurückgehen?   

Ja, die Patienten können schon am nächsten Tag nach der Operation zur Arbeit gehen. Ihr Implantologe wird mit Ihnen alle Nachsorgemaßnamen besprechen.

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Wie lange dauert der Einheilprozess des implantierten Zahns?   

Der ganze Prozess dauert entsprechend Ihrem Behandlungsplan gewöhnlich 3 bis 9 Monate.

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Gibt es Beschränkungen für Zahnimplantate?   

Nein, jeder Mensch in jedem Alter kann sich Implantate einsetzen lassen, wenn der Kieferknochen es zulässt.

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Kann das Verfahren zur Vergrößerung des Knochenvolumens (Augmentation), das in der Implantologie eingesetzt wird, auch zur Behandlung von Parodontitis angewendet werden?   

Vor einer Parodontitisbehandlung muss zunächst die Art der den Entzündungsprozess verursachenden Bakterien festgestellt und danach zur Reduzierung der Keimzahl übergegangen werden. Bei Parodontitis gibt es Knochentaschen, die sich durch Knochenaugmentation beeinflussen lassen. Die werden jedoch individuell beurteilt. Ganz allgemein ist dieses Verfahren wirksamer bei zahnlosen Kiefern und im Bereich um Implantate, da über die Zahnwurzel Bakterien in die Tiefe einwandern, was den Aufbau des Knochens um die Zahnwurzel verhindern kann.

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Wie lange dauert der Heilprozess beim Einsetzen eines Implantats und was müssen wir über das Knochenvolumen wissen?   

Es kommt sehr oft vor, dass bei einem Entzündungsprozess der Knochenschwund beträchtlich ist. Aus diesem Grunde muss der Knochen chirurgisch aufgebaut werden. Dann ist mit einer längeren Behandlungszeit zu rechnen, die manchmal über ein Jahr dauern kann. Nur wenige Patienten wissen, dass der Knochenverlust im Kieferknochen nicht nur auf einen Entzündungsprozess, sondern auch auf fehlende Kaufunktion, d. h. bei fehlenden Zähnen, zurückzuführen ist. Im letzteren Falle verringert sich das Knochenvolumen infolge einer Knochenatrophie um etwa 0,5 mm.

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Ist eine Implantatbehandlung schmerzhaft?   

Nein, lokale Betäubung wird benutzt, damit jede Unannehmlichkeit beim Einsetzen der Implantate beseitigt wird. Die leichten Wundschmerzen, die Sie nach dem chirurgischen Eingriff haben können, sind mit Schmerzmitteln gut zu behandeln. Die Klinik bietet auch die Möglichkeit der Vollnarkose, sodass die Patienten nichts spüren und sich nach der Operation an nichts erinnern.

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Kann ein Implantat in eine vor Jahren entstandene Zahnlücke eingesetzt werden?   

Ja, es ist möglich, ein Imlantat einzubringen, auch wenn die Zahnlücke längere Zeit da ist. Zuerst muss jedoch der Grad des Knochenschwunds festgestellt werden. Wenn in dem Kiefer ein Zahn oder ein Implantat fehlt, dann atrophiert er, wobei jährlich etwa 0,5 mm an Knochenvolumen verloren gehen. Wenn sich der Zahn im Frontbereich befindet, muss man einen Aufbau des Knochenvolumens mit einplanen, damit ein ästhetisches Ergebnis erzielt werden kann.

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